Zum Inhalt springen
16.08.2026

Sanfte Mobilisierung nach Operationen und Sportverletzungen

Wie Schonhaltungen entstehen Nach einer Verletzung konzentrieren wir uns meist auf die betroffene Stelle – zum Beispiel das Knie oder die Schulter. Der Körper reagiert aber als Ganzes: Er verändert das Gangbild oder belastet andere Gelenke stärker, um den Schmerz zu umgehen. Auch wenn eine Narbe äußerlich verheilt ist, können Spannungen in den Faszien (dem Bindegewebe) bestehen bleiben. Diese unbewussten Schutzspannungen verhindern oft, dass sich der Körper wieder ganz natürlich bewegt. Faszien verbinden Muskeln, Knochen und Organe. Nach Operationen oder Traumata kann dieses Gewebe verkleben. Ziel der manuellen Arbeit ist es, die Gleitfähigkeit dieser Schichten wieder zu unterstützen.
Von: Marina Slickers

Behandlungsansatz in der Praxis

In meiner Praxis betrachten wir nicht nur die verletzte Stelle, sondern die Statik des gesamten Körpers. Mit Techniken aus der Osteopathie und der Ortho-Bionomy® setzen wir gezielte Impulse: Gewebespannungen lösen: Dem Gewebe helfen, aus dem Schutzmodus herauszufinden. Narbenbereich begleiten: Behutsame Griffe am Gewebe rund um die Narbe zur Förderung der Elastizität. Ausgleich schaffen: Die Fehlbelastung von Becken, Wirbelsäule und Nachbargelenken abbauen. Eigenregulation anstoßen: Dem Körper Zeit geben, schmerzfreie Bewegungsmuster wieder einzulernen.

Arbeiten ohne Schmerz

Nach einer Verletzung ist das Vertrauen in den eigenen Körper oft eingeschränkt. In meiner Praxis gilt deshalb: Wir arbeiten schmerzfrei. Mit der Ortho-Bionomy® nutzen wir nur Positionen und Bewegungsebenen, die sich für dich entlastend und angenehm anfühlen. Das signalisiert dem Nervensystem, dass es die Schutzspannung abbauen kann.
Ich bin Marina Slickers, Heilpraktikerin, Osteopathin D.O. VfO und Ortho-Bionomy-Practitioner. Meine Praxis in Münster führe ich seit 2006, und die Arbeit mit Kindern aller Altersstufen ist von Anfang an ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit gewesen. Die Begleitung von Kindern vom Säuglingsalter bis in die Jugend ist für mich eine Aufgabe, die ich mit großer Sorgfalt und regelmäßiger Fortbildung wahrnehme. Was ich in dieser Arbeit gelernt habe: Kinder zeigen dir sehr direkt, ob eine Behandlung gut ist oder nicht. Dieses direkte Feedback hält mich ehrlich und präzise. Ich höre auf das, was Kinder mit ihrem Körper kommunizieren, genauso wie auf das, was Eltern mir berichten. Beide Perspektiven zusammen ergeben das vollständige Bild, das ich für eine gute Behandlung brauche. Meine Praxis in der Haferfeldstraße in Münster ist ruhig und übersichtlich gestaltet, bewusst ohne Reizüberflutung. Das hilft gerade Kindern, die empfindlich auf Umgebungsreize reagieren, schneller anzukommen und sich sicher zu fühlen.

Über den Autor:

Marina Slickers

Ich bin Marina Slickers, Heilpraktikerin, Osteopathin D. O. VfO und Ortho-Bionomy®- Practitioner. Seit 2006 arbeite ich in eigener Praxis, meine Leidenschaft ist es Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen zu begleiten. Vom Neugeborenen bis ins Erwachsenenalter. Was mich auszeichnet, ist nicht nur Fachwissen sondern echtes Zuhören.

Fragen und Antworten:

Wann kann die Behandlung nach einer OP starten?
Sobald die Wundheilung abgeschlossen ist und eventuelle Fäden gezogen wurden, ist ein Termin zur manuellen Begleitung möglich.
Werden die Kosten von der Krankenkasse erstattet?
Viele gesetzliche und private Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten für Osteopathie. Erkundigen Sie sich dazu vorab bei Ihrer Kasse.
Tut die Behandlung weh?
Nein. Der Fokus liegt auf sanften Impulsen ohne schmerzhaften Druck.
Muss ich Unterlagen mitbringen?
OP-Berichte oder Röntgenbilder können Sie gerne zum Erstgespräch mitbringen. Sie helfen bei der Anamnese.
Ersetzt Osteopathie die Krankengymnastik?
Nein, die manuelle Begleitung ist eine Ergänzung zur ärztlichen Nachsorge und verordneten Physiotherapie.

Du möchtest deinen Körper nach einer Verletzung unterstützen?